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In der kalten Jahreszeit besteht wieder Schornsteinbrandgefahr

Wie jedes Jahr besteht in der kalten Jahreszeit wieder die Gefahr eines Schornsteinbrandes. Hauptursache ist dafür meistens die fehlende Sachkenntnis des Betreibers von Feuerstätten, die mit Holz befeuert werden. Beim Schornsteinbrand handelt es sich um Rußbrände im Schornstein. Beim falschen Heizen kommt es zur unvollständigen Verbrennung, was zu Glanzruß führen kann. Glanzruß ist harter, an den Schornsteinwänden abgelagerter Ruß, der sich durch Funken entzünden kann. Die große Gefahr besteht darin, dass, sollte der Glanzruß sich entzünden, Temperaturen bis zu 1600 Grad entstehen. Das Volumen wird bis auf das Zehnfache vergrößert und es kann dadurch zur Verpuffungen kommen. Auch die regelmäßige Kontrolle und Reinigung der Schornsteine durch den Schornsteinfeger kann die Kaminbrände nicht immer verhindern. Durch die kalten Temperaturen in Verbindung mit dem falschen Heizen, kann sich schon innerhalb weniger Wochen der Schornstein zusetzen. Sollten wir aber schon Glanzruß bei den regelmäßigen Reinigungsarbeiten feststellen, muss dieser mit Spezialwerkzeugen entfernt werden. Bitte beachten Sie das kein nasses und feuchtes Holz verbrannt werden darf. Außerdem dürfen nur zugelassene Brennstoffe (siehe Bedienungsanleitung Feuerstätte) verbrannt werden. Sollte es einmal doch einen Kaminbrand geben, schnell die Feuerwehr rufen. Wenn möglich sollten brennbare Gegenstände wie Sofas, Regale, Bilder etc. vom Schornstein entfernt werden. Auf keinen Fall sollten irgendwelche Löschversuche mit Wasser unternommen werden. Dieses würde aufgrund der extremen Ausdehnung von Wasser zu Wasserdampf wahrscheinlich zu schweren Schäden im Mauerwerk des Schornsteins führen.

 

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